Zum Inhalt springen

Design-Prinzipien

Journey-Werkzeuge wachsen häufig von der Karte her: Zu jeder neuen Anforderung kommt ein neuer Kartentyp, eine neue Ansicht, eine neue Einstellung. Nach einigen Jahren entstehen so Systeme mit vielen Bausteinen, Rollen und Konfigurationsebenen, die schwer zu erlernen sind.

Das Journey Lab geht umgekehrt vor: Zuerst steht ein sauberes Datenmodell (CJRM), die Karte ist eine Ansicht darauf. Neue Funktionen bilden auf bestehende Objekte ab, statt neue Strukturen zu erzeugen. Die Bausteine sind ein Beispiel dafür.

Es gibt eine Kontrollleiste und ein Fenster je Aufgabe, keine parallelen Navigationsebenen. Ein Baustein hat einen Ort, an dem er angelegt und geändert wird.

Die Erfassung folgt der Art, wie Menschen Erfahrungen erzählen: gesprochen, in großen Fragen, vom Groben zum Feinen. Die Karte entsteht dabei vor den Augen. Formulare sind ein Nebenweg. Die methodische Begründung steht unter Erfassungsmethodik.

Die Auswertung ist ein Vorschlag, den jede Person korrigieren kann. Nichts wird erfunden: Was nicht gesagt wurde, wird nachgefragt, nicht eingetragen.

© 2026 Thomas Vehmeier · vehmeier digitale strategien ·CJRM und Inhalte dieser Dokumentation:CC BY-NC-ND 4.0 ·Urheberrecht und Nutzung